Statt Schulbücher im Ranzen - ein iPad
 

Ein Pilotprojekt in der Klasse 5 b
und

Bericht zur Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer für Schwaben.

 

Die Klasse 5 b wird in fast allen Fächern an Minicomputern unterrichtet. Statt Englischbuch und Atlas holen die 28 Buben und Mädchen ihre eigenen iPads aus dem Schulranzen. Die Fünftklässler sind nach den ersten Schulwochen von den Tablet-PCs begeistert. Digitales Unterrichtsmaterial ist für den bayerischen Lehrstoff noch Mangelware, so schreiben die Lehrkräfte E-Books und entwerfen digitale Arbeitsmappen. Die Schüler bekommen Informationen anschaulich auf dem Bildschirm oder per Beamer an der Wand präsentiert. Ein Schüler, der eine Matheaufgabe nicht versteht, tippt später auf die Arbeitsmappe und bekommt diese nochmals Schritt für Schritt erklärt. Ein WLAN-Funknetz liefert den Zugang zum Datenspeicher.

Die Hausaufgaben können die Lehrer nun schon am Nachmittag auf ihrem iPad oder PC kontrollieren, gleich nachdem die Kinder sie zu Hause in den Cloud gestellt haben. Selbst wenn die Schüler krank daheim bleiben, sind die Vorbereitungen der Lehrkräfte für sie abrufbar.

Bericht zur Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer für Schwaben.

Am 17. Januar 2013 fand in der Realschule Bobingen die Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer für Schwaben statt. Das Tagesprogramm umfasste die drei Hauptthemen „Handwerkskonjunktur – hält die Hochphase an?“, „Ausblick in die Zukunft“ und „Lehrstellenradar – via App zu Praktika und Lehrstellen“. Begrüßt wurden die anwesenden Vertreter der Presse und der Medien durch Realschuldirektor Hans Nagel. Es referierte der Präsident der hwk für Schwaben Jürgen Schmid sowie der Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner. Grund dafür, dass die Jahrespressekonferenz an der Realschule Bobingen stattfand, war, da es dort die erste ipad-Klasse in der Region gibt.

Die Jahrespressekonferenz war sehr spannend und abwechslungsreich. Besonders gut gefiel, dass auch die Schüler der Realschule in das Geschehen einbezogen wurden und man sich so besser ein Bild von der App „Lehrstellenradar“ machen konnte.

32 Handwerkskammern in Deutschland – darunter auch die für Schwaben – bieten mit der App eine neue Möglichkeit, via Smartphone Betriebe und Jugendliche schnell miteinander in Kontakt zu bringen.

 

Handwerk sucht Nachwuchs: Um Handwerks-Azubis wird aktiv geworben Daher appelliert Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner zusammen mit Präsident Schmid an die Firmen, jede Möglichkeit zu ergreifen, um mit der Jugend in Kontakt zu treten Sehr erfreulich sei, dass viele Handwerker die Bedeutung der Ausbildung erkannt haben und beispielsweise direkt an Schulen gehen, um dort den Schülern Praktika sowie Schnuppertage anzubieten. Beim gestrigen Konjunkturgespräch der Handwerkskammer für Schwaben stellten Kinder der Klasse 5 b zusammen mit ihren Mitschülern der neunten Jahrgangsstufe an der Realschule Bobingen auch die neue App „Lehrstellenradar“ vor. An der Realschule Bobingen werden Technik- und Medienbildung groß geschrieben. Die Klasse 5 b ist eine sogenannte iPad-Klasse, die im Rahmen eines Pilotprojektes einen Teil des Unterrichts nicht mehr mit Tafel und Büchern vollzieht, sondern auf iPads.

Quellen: Freitag, 18. Januar Augsburger Allgemeine
www.myheimat.de/bobingen

 

Die Klasse 5 b wird in fast allen Fächern an Minicomputern unterrichtet. Statt Englischbuch und Atlas holen die 28 Buben und Mädchen ihre eigenen iPads aus dem Schulranzen. Die Fünftklässler sind nach den ersten Schulwochen von den Tablet-PCs begeistert. Digitales Unterrichtsmaterial ist für den bayerischen Lehrstoff noch Mangelware, so schreiben die Lehrkräfte E-Books und entwerfen digitale Arbeitsmappen. Die Schüler bekommen Informationen anschaulich auf dem Bildschirm oder per Beamer an der Wand präsentiert. Ein Schüler, der eine Matheaufgabe nicht versteht, tippt später auf die Arbeitsmappe und bekommt diese nochmals Schritt für Schritt erklärt. Ein WLAN-Funknetz liefert den Zugang zum Datenspeicher.

Die Hausaufgaben können die Lehrer nun schon am Nachmittag auf ihrem iPad oder PC kontrollieren, gleich nachdem die Kinder sie zu Hause in den Cloud gestellt haben. Selbst wenn die Schüler krank daheim bleiben, sind die Vorbereitungen der Lehrkräfte für sie abrufbar.