Comeniusprojekt

 NEU: ERASMUS +

Im EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport konnte sich unsere Schule gleich die Teilnahme an zwei Erasmus+ Progammen sichern.

Im Programm Erasmus+ Leitaktion 1 (Bereich Lehrerfortbildung) haben wir die Förderung für das Projekt „Robotik (a challenge)“ erhalten. Hier beschäftigen und vertiefen wir unser Wissen in diesem Bereich, auf einer europäischen Fortbildung. Mit Schulen in Schweden und Spanien tauschen wir uns aus, hospitieren und sehen vor Ort, wie diese Schulen im Bereich Robotik arbeiten. Unsere Dänische Partnerschule fängt in diesem Schuljahr mit der Robotik an und gemeinsam mit der spanischen Schule werden wir Sie im Aufbau ihres Robotik Unterrichts unterstützen und begleiten.

Im Programm Erasmus+ Leitaktion 2 (Bereich Schulprojekte) haben wir die Förderung für das Projekt „European Possibilities“ erhalten. Unser Projekt hat mehrere Ziele.

Eines davon ist den Abschlussjahrgang 2018 aller sechs Partnerschulen bei der Berufswahl zu beobachten über Möglichkeiten an der Teilnahme weiterer EU-Förderprogramme nach dem Schulabschluss an der Sekundarstufe aufzuzeigen.

Ferner werden wir uns mit den Querschnittskompetenzen auseinandersetzen. Dazu zählen u. a.: digitale Fähigkeiten, kritisches Denken, Initiative ergreifen, Sprachkompetenz, …

Je zwei aktiv am Projekt beteiligte Schüler werden uns auf den Besuchen der Partnerschulen begleiten und als Botschafter die erarbeiteten Ergebnisse an ihre Mitschüler weitergeben.

(http://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/leitaktion-1.html) 

 

 

Europa beflügelt Schüler

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Das europäische Commeniusprojekt verbindet Bobinger Jugendliche mit neun Ländern Von Anja Fischer
Ihre Wurzeln und Flügel in Europa haben die Teilnehmer aus Bobingen beim internationalen Commenius-Projekt entdeckt.

Bobingen Mit einem kleinen Fest und einem internationalen Büfett endete an der Realschule Bobingen ein zweijähriges Abenteuer voll mit aufregenden Erlebnissen, besonderen Eindrücken und neuen Freunden: Die beiden Fachlehrer für Informationstechnologie, Susanne Artner und Bernhard Wurzer, haben mit ihren Schüler über diesen Zeitraum ein Commenius-Projekt durchgeführt, organisiert und betreut. „Da geht unser Dank auch an die Eltern, dass sie ihre Kinder so großzügig in die Fremde reisen ließen“, sagt Schulleiter Hans Nagel.Zusammen mit neun Partnerschulen in Zypern, Dänemark, Ungarn, Italien, Rumänien, Spanien, der Türkei und Lettland ging es während der Projektzeit darum, Europa mal von einer anderen Seite zu betrachten und den Schülern fremde Kulturen und Länder nahe zu bringen. Gegenseitig besuchten sich die Schulen in dieser Zeit, immer jeweils zwei Schüler durften mit den Lehrern in das jeweilige Gastland reisen und lebten dort in Gastfamilien.

Spannendes Eintauchen in die fremde Kultur: „Es war beeindruckend, wie gastfreundlich die Familien waren“, erzählt die 15-jährige Kristina aus der 9. Klasse, die in Ungarn mit dabei war. Spannend sei es zudem gewesen, in die fremde Kultur einzutauchen sowie der Umgang mit den anderen Teilnehmern. Freundin Katharina, ebenfalls 15 Jahre alt, bestätigt das: „Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt und zu meiner Gastfamilie habe ich immer noch Kontakt.“ Bei ihrem Besuch in Ungarn beschäftigten sich die beiden Mädchen zusammen mit den anderen Teilnehmern mit dem Thema Umweltschutz. Lehrerin Susanne Artner erklärt warum: „Wir haben für jedes Treffen ein besonderes Thema ausgewählt, welches jede Schule für sich bearbeitet hat.“ Damit wurden sowohl Unterschiede als auch Gleiches in Kulturen, Denk- und Lebensweisen herausgestellt.Die Vergleiche gipfelten in einem gedruckten Heft. Dort ist jede Schule vertreten. Es geht um Themen wie typische Gerichte des Landes, Festtage, der erste Schultag, Religon, typische Wahrzeichen oder Freizeitaktivitäten. Englischsprachige Ausführungen zu den einzelnen Schulen und ein kleines Lexikon der wichtigsten Sätze in den verschiedenen Sprachen vervollständigen die Seiten.
Lehrer Bernhard Wurzer freut sich sehr über das Magazin. „Es war mir immer wichtig, am Ende etwas in der Hand halten zu können“, meint er. Dabei nehmen Schüler und Lehrer nicht nur die „Theorie“ und die Projektarbeit, also das Heft, von diesem Projekt mit. Susanne Artner fasst es so zusammen: „Ich nehme vieles mit. Den kulturellen Austausch, zu lernen, dass jede Kultur und jedes Land anders ist. Aber auch neue technische Dinge und das Verständnis für die andere Mentalität.“

Alle Partner hätten hart daran gearbeitet, alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Es sei schön gewesen, in Städte und Orte zu kommen, an die man sonst nicht reisen würde, weil sie fernab von allen touristischen Zielen sind, die aber trotzdem viel zu bieten haben.Diese Erfahrungen gipfeln in dem Titel des Projekts: „roots & wings (Wurzeln und Flügel), Mein Leben - Dein Leben - Unser Leben“. Wurzeln haben die Schüler von zu Hause mitgenommen, um in der Fremde ihre Flügel zu finden.
Augsburger Allgemeine, 11. Juli 2013 - Anja Fischer


Comenius ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen, das von 2007 bis 2013 läuft und mit einem Budget von knapp sieben Milliarden Euro ausgestattet ist. Bis zum Ende der Laufzeit des Programms sollen europaweit mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten innerhalb von Comenius-Schulpartnerschaften teilgenommen haben. Im Rahmen von Comenius-Schulpartnerschaften arbeiten die Partner für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und bekommen dafür Fördermittel von der EU. Die Schwerpunkte werden von den Schulen gesetzt und beziehen sich auf Schüleraktivitäten.

Unser Projek tist  ein „Teenage magazine: My life, your life our lives“ („Teenager Magazin: mein Leben, dein Leben unser Leben“). Die Schüler lernten, sich über ihren Alltag im jeweiligen Land auseinanderzusetzen und  pflegten einen intensiven kulturellen Austausch.

Comenius ist ein von der EU gefördertes Austauschprogramm für lebenslanges Lernen. Unsere Schule hat mit Dänemark, Ungarn, Zypern, Italien, Lettland, Spanien, Türkei und Rumänien zusammengearbeitet. Im 2. Projektjahr hatten wir Planungstreffen in Rumänien, Zypern, Italien und Ungarn. Neben vielen gemeinsamen Aktivitäten zum Kulturaustausch für Schüler und Lehrer haben wir ein Magazin mit dem Namen Arrwows erstellt.

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