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Abschlussfeier 2015

 

Die Realschule Bobingen verabschiedet 113 Absolventen.  Von Anja Fischer

 

Schülersprecherin Amelie Reiser hatte in der Singoldhalle bei der Abschlussfeier der Realschule Bobingen nicht nur die Absolventen im Blick, sondern auch jene, die stolz und erwartungsvoll auf die Bühne schauten. Sie sprach Eltern und Lehrer an: „Unser Dank gilt allen, die uns zu den Leuten gemacht haben, die wir heute sind.“Sie sei froh gewesen, an der Realschule Bobingen gewesen zu sein, denn dort sei man ermuntert worden, sich zu entfalten, ohne Ausgrenzung zu schaffen. In der Schulfamilie habe man lernen und wachsen können: „Mindestens so wie unsere Eltern prägte die Schule unsere Charaktere.“

 

Erster Jahrgang unter neuem Direktor  

 

Es war der erste Jahrgang, der unter der Leitung von Realschuldirektor Michael Rogg verabschiedet wurde. Dieser fand als letzter Redner die passenden Worte, um die 113 Schüler in „den Ernst des Lebens“ zu entlassen. Er dankte nicht zuletzt den Lehrern, die bereit sind, sich jedes Jahr auf einen neuen Jahrgang an Schülern einzulassen, wohl wissend, dass ein Abschied folgen wird. „Es ist aber eine Binsenweisheit, dass wir unsere Kinder nur gemeinsam voranbringen können“, richtete Rogg seinen Dank an alle und betätigte sich für die scheidenden Schüler als Prophet: „Ich kann euch versichern, dass das Lernen jetzt erst losgeht, auch wenn ihr froh seid, dass das Lernen jetzt erst mal vorbei ist“, erklärte er und wünschte allen die Möglichkeit, aus den Möglichkeiten jeweils das Beste zu machen.

Musikalisch umrahmt und damit zu einer bunten Abschlussfeier wurde die Veranstaltung von den verschiedenen Gruppen der Realschule Bobingen. Die Göng Dudu Dada Drummers eröffneten den Abend, danach wechselten sich Schulchor, Schulband, Juniorband und drei Schüler – Emre, Eren und Emir Can Erol – ab, die türkische Musik spielten.

 

Gute Voraussetzungen für die Absolventen

 

Zweitem Bürgermeister Klaus Förster war es eine „besondere Ehre und Freude“, bei der Übergabe der Abschlusszeugnisse zu sprechen. Nun gehe für die Schüler der zweite schulische Abschnitt zu Ende. Der Druck habe zwar über die Jahre zugenommen, aber mit der Abschlussprüfung hätten die Schüler bewiesen, diesem Druck standhalten zu können. Dafür zolle man ihnen Respekt, so Förster. Er ermutigte die Absolventen, auf dem weiteren Lebensweg „durchzuhalten, auch wenn es schwierig wird“. Grüße vom Landkreis überbrachte der stellvertretende Landrat Heinz Liebert. „Es ist immer ein schöner Tag, wenn man 113 Reifezeugnisse überreichen kann“, erklärte er und meinte: „Es war die Aufgabe der Schüler, in den letzten Jahren mit dem Wind der Schule zu segeln und zu lernen, was ihnen beigebracht wurde.“ Nun stehen sie an einem Drehpunkt des Lebens und können feststellen, dass sich die Arbeit bisher gelohnt hat. Auf dem Weg in den Beruf können sie der Heimat nah bleiben. Denn: „Die Zeichen für die Zukunft stehen im Landkreis Augsburg gut“, erklärte Liebert. „Der Kreis ist ein namhafter Wachstumspunkt, hier werden viele Fachkräfte gebraucht.“ Mit einer Arbeitslosenquote unter drei Prozent stünden den Jugendlichen viele Möglichkeiten offen. Doch nun wurde erst einmal gefeiert. Ob im Familienkreis oder mit Freunden – das Abschlusszeugnis in der Hand war auf jeden Fall ein Grund zum Anstoßen in der Singoldhalle.

Quelle: Anja Fischer SMÜ-Zeitung