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Jede Alpenüberquerung ist eine Herausforderung!

  • Transalp 1 - die Heckmair-Route: Oberstdorf - Gardasee - das Original

  • Transalp 2 - Oberstdorf - Konstanzer Hütte - Heidelberger Hütte - Val d'Uina - Sesvennahütte - Lana - Mezzocorona - Arco

  • Transalp 3 - Ötzi-Transalp (Eigenausarbeitung)


Transalp 1: 420 km, 11500 hm - Die Heckmair-Route

Die erste Alpenüberquerung von Oberstdorf zum Gardasee machte ich bereits 1995. Zusammen mit Cornel Konrad machte ich mich auf den Weg, um auf den alten Saumpfaden=Traumpfaden nach Pionier Andi Heckmair das Abenteuer zu suchen. Wir planten die Tour auf sieben Tage.

1. Tag: Oberstdorf - Freiburgerhütte

48 km, 1600 hm, ca. 4 h

Von Oberstdorf über Birgsau ins Rappenalptal (Asphalt) und über den Schrofenpaß (1688 m, 30 min schieben) nach Warth (Schiebestücke). Dort weiter nach Lech und nun ins Zuger Tal (Asphalt, Schotter). Hier bis zum Talende zum Formarinsee und schon ist die Freiburgerhütte (1931 m) als erstes Etappenziel erreicht.

 

2. Tag: Freiburgerhütte - Klosters

65 km, 1700 hm, ca. 6 h

Von der Freiburgerhütte nach Dalaas (Schiebestücke). Über Bludenz ins Montafon nach Gargellen (1423 m, Asphalt). Weiter zum Schlappinerjoch (2203 m, Schiebestücke) und hinab nach Schlappin und Klosters - das zweite Etappenziel.

 

3. Tag: Klosters - S-Chanf

45 km, 1600 hm, ca. 5 h

Von Klosters nach Davos und bergauf ins schöne Dischmatal nach Dürrboden. Im späteren Verlauf geht es schiebend zum Scalettapaß auf 2605 m. Steil hinab ins Val Susauna im Unterengadin nach S-Chanf (1680 m, Schotter). Dritte Übernachtung.

 

4. Tag: S-Chanf - Bormio

62 km, 1500 hm, ca. 5,5 h

Von S-Chanf nun auf einem Waldweg Richtung Chaschaunapaß (2694 m, höchster Punkt der Tour, Schiebe- und Tragestücke). Kurz unterhalb, an einem alten Fort, beginnt nun die berauschende Abfahrt nach Livigno (1805 m). Es geht weiter hinauf zum Passo di Alpisella und zu den Stauseen Cancano. Immer auf Schotter nun 23 Kehren vom Torri di Fraele hinab nach Bormio - dem vierten Etappenziel.

 

5. Tag: Bormio - Cedegolo

81 km, 1500 hm, ca. 5 h

Von Bormio geht es auf Asphalt den berühmten Gaviapaß hinauf auf 2621 m. Hinab geht es über Ponte di Legno, Edolo bis nach Cedegolo - wo die fünfte Etappe endet.

 

6. Tag: Cedegolo - Cimego

50 km, 2000 hm, ca. 5 h zzgl. ca. 3 h Tragezeit

Von Cedegolo nun hinauf nach Valle auf Asphalt. Nach kurzer Zeit beginnt nun die längste Schiebeetappe der Tour - nämlich bis zum Passo di Campo auf 2288 m. Von dort schiebt man teilweise noch ein Stück hinab, bis man wieder fahrbaren Untergrund findet. Im Tiefflug hinab bis Pieve di Bono und nun auf der Straße nach Storo. Uns bremste kräftiger Regen in Cimego (420 m) ab. Sechstes Etappenziel.

 

7. Tag: Cimego - Torbole

66 km, 1600 hm, ca. 5,5 h

Von Cimego nach Storo und nun bergauf ins Val Ampola zum Tremalzo auf Asphalt (1974 m). Nun auf Schotter Kehre für Kehre über die Rocchetta und Pregasina dem Gardasee entgegen. Der Grappa am Seeufer in Torbole ist nun absolutes Muss!

 

Durch einen Erdrutsch ist die alte Ponalestraße (Pregasina - Riva) derzeit unpassierbar. Man fährt am besten nach Limone ab und nimmt ein Linienboot.

Die Tageseinteilung kann nach eigener Kondition entsprechend variabel gestaltet werden. Je mehr Zeit man hat, umso genußvoller ist die Tour. Detaillierte Auskünfte und Buchung einer geführten Tour: Eberle-Tours, 08322/2940, sowie Radsport Heckmair, 08322/2210.

 

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Transalp 2: 355 km, 6050 hm - Transalp 9

Die zweite Alpenüberquerung von Oberstdorf zum Gardasee machten wir, Cornel Konrad und ich, im Jahr 1999. Die in bike als Transalp 9 veröffentlichte Tour von St. Anton nach Riva änderten wir entsprechend ab (Start in Oberstdorf, Varianten im letzten Drittel). Wir benötigten sechs Tage dafür - es war der schneereiche Winter 1999 (Galtür) und es lag noch sehr viel Schnee, wo sonst alles fahrbar ist.

1. Tag: Oberstdorf - Konstanzer Hütte

61 km, 1935 hm, ca. 5,75 h

Von Oberstdorf über Birgsau ins Rappenalptal (Asphalt) und über Salzbichl (1688 m, 30 min schieben) nach Warth (Schiebestücke). Dort weiter nach Lech und nun über den Flexenpaß (Asphalt) nach St. Anton. Am Abzweig Mooserkreuz ins Schönverwalltal (Fahrweg, Kies) bis zur Konstanzer Hütte (1576 m) als erste Etappe.

 

2. Tag: Konstanzer Hütte - Heidelberger Hütte

50 km, 1600 hm, ca. 5,5 h

Von der Konstanzer Hütte Richtung Heilbronner Hütte (2320 m, Schiebestücke). Abfahrt zum Zeinisjochstausee (Schotter, Asphalt) und nach Galtür. Weiter auf der Straße nach Ischgl und nun anfangs steil hinauf ins Fimbertal zur Heidelberger Hütte (2256 m) - dem zweiten Etappenziel.

 

3. Tag: Heidelberger Hütte - Sesvennahütte

36 km, 1600 hm, ca. 5 h

Von der Heidelberger Hütte schiebend hinauf zum Fimberpaß (2605 m) und auf Trial hinunter ins Val Chöglias nach Sur En im Unterengadin. Von hier in das Val d' Uina bis zur Alpe und später steil schiebend durch die grandiose Schlucht. Auf Wiesenmatten zur Sesvennahütte (2265 m). Dritte Übernachtung.

 

4. Tag: Sesvennahütte - Lana

86 km, 116 hm (2300 hm bergab), ca. 4 h

Von der Sesvennahütte hinab ins Vinschgau nach Burgeis. Nun durch das gesamte Vinschgau über Naturns, Meran nach Lana - dem vierten Etappenziel.

 

5. Tag: Lana - Mezzolombardo

65 km, 500 hm, ca. 3 h

Von Lana durch herrliche Obst- und Weinberge über Kaltern bis nach Mezzolombardo, wo uns der Regen kurzerhand stoppte - die fünfte Etappe endet. Der Rest der Strecke (siehe 6. Tag) wäre an diesem Tag noch zu fahren gewesen.

 

6. Tag: Mezzolombardo - Arco

56 km, 300 hm, ca. 2,5 h

Von Mezzolombardo nach Trento und über den Tunnel ins Sarchetal. Über den Lago di Toblino dem Gardasee nach Arco entgegen. Sechstes Etappenziel.

 

Diese Alpenüberquerung kann im Original über den Tarscher Paß, Ultental, Rabbijoch, Madonna di Campiglio gefahren werden.

Die Tageseinteilung kann nach eigener Kondition entsprechend variabel gestaltet werden. Je mehr Zeit man hat, umso genußvoller ist die Tour. 

 

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Transalp 3: 340 km, 7500 hm - Ötzi-Transalp

Die dritte Alpenüberquerung von Oberstdorf zum Gardasee ist von mir ausgearbeitet worden mit dem Ziel, einmal mit dem Bike auf über 3000 m zu sein und dazu noch am Fundort von Ötzi vorbeizukommen. Zuerst suchte ich nach Möglichkeiten, irgendwie ins Ötztal zu kommen, was sich über das Hahntennjoch anbot. Im Jahr 2001 war es dann soweit: Cornel und ich erreichten in sechs Tagen unser Ziel.

1. Tag: Oberstdorf - Boden

66 km, 1400 hm, ca. 5 h

Von Oberstdorf über Birgsau ins Rappenalptal (Asphalt) und über den Schrofenpaß (1688 m, 30 min schieben) nach Warth (Schiebestücke). Dort weiter im Lechtal nach Elmen und nun das Hahntennjoch hinauf (Asphalt) nach Boden als erste Etappe.

 

2. Tag: Boden - Vent

87 km, 2200 hm, ca. 7 h

Von Boden zur Paßhöhe Hahntennjoch (1895 m, Asphalt) und hinab nach Imst. Weiter bis Ötztal Bahnhof und nun die endlose Straße ins Ötztal über Sölden, Zwieselstein ins Venter Tal. Nun noch bis Vent auf 1900 m - dem zweiten Etappenziel.

 

3. Tag: Vent - Similaunhütte

12 km, 1200 hm, ca. 3 h, zzgl. 1,5 h Schiebezeit

Von Vent auf Schotter bis zur Martin-Busch-Hütte (2501 m). Danach schiebend und tragend - zum Schluß über Gletscher - hinauf zum Similaunhütte (3019 m). Dritte Übernachtung.

 

4. Tag: Similaunhütte - Gfrill

54 km, 825 hm (2500 hm bergab), ca. 4 h

Von der Similaunhütte schiebend (absolute Trittsicherheit nötig), später fahrbar zum Vernagt-Stausee hinab. Auf Asphalt im Tiefflug durch das Schnalstal nach Naturns. Weiter bis Lana und nun auf der Gampenjochstraße nach Gfrill - dem vierten Etappenziel.

 

5. Tag: Gfrill - Spormaggiore

66 km, 1100 hm, ca. 4 h

Von Gfrill sieben Kilometer zur Paßhöhe Gampenjoch. Weiter hinab über Fondo, Tuenno auf Nebenstrecken nach Spormaggiore - die fünfte Etappe endet.

 

6. Tag: Spormaggiore - Arco

55 km, 750 hm, ca. 3,75 h

Von Spormaggiore über Andalo, Molveno und als Abschlußtrial über Ranzo zum Lago di Toblino im Sarchetal. Über Dro dem Gardasee nach Arco entgegen. Sechstes Etappenziel.

 

Das absolute Highlight ist die Similaunhütte in 3019 m Höhe - Aussicht und Verpflegung vom Feinsten! Auf der Heimfahrt nach Deutschland lohnt ein Besuch im Archäologiemuseum in Bozen, wo man Ötzi und seine Geschichte bewundern kann.

Die Tageseinteilung kann nach eigener Kondition entsprechend variabel gestaltet werden. Je mehr Zeit man hat, umso genußvoller ist die Tour. 

 

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